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PULA!

Autor: JuliaWaczynski | Datum: 20 November 2016, 21:32 | 2 Kommentare

Wer aufgepasst hat weiß, dass die Währung in Botswana Pula heißt, doch von der werde ich in diesem Eintrag nicht schreiben, denn Pula hat noch eine andere wichtige Bedeutung auf Setswana. Pula heißt Regen und davon gibt es in Botswana nicht sehr viel. Das bedeutet, Pula ist etwas Besonderes.

Während meiner Ankunft war das Wetter hier tagsüber angenehm warm ich schätze es war so um die 31 Grad, nur morgens und abends war es schon ziemlich kalt. Der Boden war sehr trocken und staubig und auch die Bäume und Sträucher waren wie ausgetrocknet. So sieht es also in Botswana (Mogoditshane und Gabane) aus wenn der Winter endet und der Frühling beginnt.

Seit ein paar Wochen hat sich das Wetter hier aber ziemlich geändert. Nun wird es bis zu 40 Grad warm und auch nachts ist es noch ziemlich heiß, sodass der Kauf eines Ventilators leider unabdinglich war… der Sommer steht vor der Tür und das sieht man, denn die Bäume und Sträucher die zu meiner Ankunft noch ziemlich vertrocknet aussahen, sehen jetzt saftig grün aus. In unserem Hof blühen all unsere Pflanzen und die Bäume tragen wunderschöne rote, gelbe und pinke Blüten in. Doch all das haben wir dem Regen zu verdanken, der sich auch seit einigen Wochen ab und zu mal blicken lässt.

Als es das erste Mal in dieser Jahreszeit geregnet hat, war ich auf der Arbeit und ich kann mich daran erinnern, dass die Kinder aufgeregt „PUUULA“ geschrien haben. Naja für mich ist der Regen nicht wirklich was Besonderes, denn in Deutschland gibt es davon ja zu genüge, hier habe ich es aber zu schätzen gelernt, denn die Luft nachdem es geregnet hat ist einfach so frisch und angenehm, sodass ich bin ab und zu dabei erwische, dass ich mir Regen wünsche. Der Boden ist nicht mehr so staubig und das Grün steht den Bäumen und anderen Pflanzen wirklich gut.

Ab und zu mag es der Regen hier auch gerne sehr dramatisch und kehrt mit einem riesigen Gewitter einher, wobei ich an einem Abend in meinem Bett lag und nicht wirklich schlafen konnte, da ich was Gewitter angeht schon immer ein kleiner Angsthase war.

Anders als in Deutschland regnet es meistens nicht den ganzen Tag sondern oft nur eine kurze Zeit. Doch in dieser kurzen Zeit kommt so viel Wasser herunter, dass auf manchen Straßen ein kleiner Fluss entsteht, Autos stecken bleiben, der Strom ausfällt und das Laufen im Trockenen zu einer großen Herausforderung wird.

So hopste ich letztens von nicht ganz so tiefer Pfütze zu nicht ganz so tiefer Pfütze und fühlte mich wie die Kinder früher bei Tabaluga-TiVi, die Arktos überlisten wollten und sich den geheimen Weg merken sollten und von Eisscholle zu Eisscholle hüpften.

Naja ganz habe ich es nicht geschafft, trocken nach Hause zu kommen, doch Spaß hat es trotzdem gemacht.

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Kommentare

  1. 1. Justice Nana Inkoom  |  20 November 2016, 21:40

    I'm very delighted to read all about your first encounter with rain in Botswana.i think the biggest take home message is PUUULA; atleast another vocabulary for me. I wish you the best in the rest of your adventure.

  2. 2. SarahW  |  21 November 2016, 07:15

    Liebe Julia,
    ich bin seehr froh nach so langer Zeit von dir zu lesen und bin beeindruckt von all deinen Erlebnissen und Eindücken. Sitze gerade am Frühstückstisch und musste tatsächlich ein Tränchen verdrücken, weil su so anschaulich schreibst, dass man ein kleines bisschen mitfühlen kann.
    Mach weiter so, du Liebe! Fehlst uns hier!

 

 

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